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Warum noch eine Sozialbegleithundeausbilung?

Auf der Suche nach einer passenden Ausbildung mit meinen Hunden, wurde ich nicht fündig. Meine Suchkriterien: Fundierte Ausbildung, Grundsätze des bedürfnisorientierten, gewaltfreien Trainings, Vorbereitung des Hundes, Schulung des Menschen (vor allem im Bereich, seinen eigenen Hund zu lesen und zu verstehen), Aufnahme auch von Hunden mit speziellen Charakteren oder sogar körperlichen Beeinträchtigungen. Irgendwann kam ich mit einer Freundin ins Gespräch darüber... Sie war es, die schliesslich meinte: Wenn es das nicht gibt, was wir für eine gute Ausbildung halten, warum stellst du sie nicht selbst auf die Beine? Es hat deutlich länger gebraucht, als gedacht. Aber tadaaaa: Da sind wir nun!

Schwerpunkte

Unser Ziel ist es, harmonische Mensch-Hunde-Teams auszubilden, die gemeinsam auf Einsätze als Therapie-, Schul-oder Besuchshund gehen können. Dabei ist uns wichtig, dass sowohl der Hund als Mensch eine Ausbildung erhalten. Dein Hund, weil er in speziellen Settings und Situationen eingesetzt wird und sich dort wohl und sicher fühlen soll. Er soll wissen, wie reagieren und auch, wie er sich rausnehmen kann, wenn es ihm doch zuviel wird. 

Du, weil du für deinen Hund zuständig bist, du hast die Pflicht, sein Wohlbefinden und seine Sicherheit zu gewährleisten. Es ist im Einsatz – egal ob im Therapie-und Schulhundesetting oder ob dein Hund dich einfach im Büro begleitet – wichtig, dass du deinen Hund lesen kannst, ihn unterstützt und auch merkst, wann es ihm gefällt, er sich wohl fühlt, und wann es ihm zu viel wird. Denn ein Einsatz mit einem Sozialbegleithund ist nur dann für alle eine win-win-Situation, wenn sich alle – Hund, Hundeführer*in und Klientel – wohl fühlen und einen Mehrwert erfahren.

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